Willkommen im Dorf- und Schulmuseum!

Das Museum zum Anfassen  -  Schule im alten Schulhaus

Kulturpreisträger des Kulturpreises 2007 des Kreises Ostholstein


Spiel und Spaß anno 1900

Aktionstag im Dorf- und Schulmuseum mit alten Kinderspielen

Gemeinsam mit dem 𝗦𝗰𝗵𝘂𝗹𝘃𝗲𝗿𝗲𝗶𝗻 𝗦𝗰𝗵ö𝗻𝘄𝗮𝗹𝗱𝗲 laden wir am 𝟮𝟴. 𝗝𝘂𝗻𝗶 𝘃𝗼𝗻 𝟭𝟰 𝗯𝗶𝘀 𝟭𝟳 𝗨𝗵𝗿 zum 𝗔𝗸𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀𝘁𝗮𝗴 „𝗦𝗽𝗶𝗲𝗹 𝘂𝗻𝗱 𝗦𝗽𝗮ß 𝗮𝗻𝗻𝗼 𝟭𝟵𝟬𝟬“ ein. Bei geöffnetem 𝗠𝘂𝘀𝗲𝘂𝗺𝘀-𝗖𝗮𝗳é können ganz ohne aufwendiges Zubehör und Spielzeuge an mehreren Stationen Spiele ausprobiert werden, mit denen sich Kinder der vergangenen Jahrhunderte die Zeit vertrieben. Auf die Familien warten unter anderem Hüpfspiele wie „Himmel und Hölle“ oder Gummitwist aber auch Murmeln und Springseile. 
Kinder spielten zu allen Zeiten mit dem, was sich in ihrer Phantasie dazu eignete. Das Spiel ist nach heutigen Erkenntnissen wichtig für die kindliche Entwicklung und fördert unter anderem die Fähigkeit zur Kreativität. Wir möchten im Zeitalter von Spielekonsolen und Smartphones zeigen, wie ein Spiel mit viel Spaß auch ohne Spielzeuge möglich ist - wie schon vor mehr als 100 Jahren, als Spielzeug noch ein Luxusgut war.  Uns ist es wichtig, zu zeigen, welchen Spaß die kleinen Dinge bereiten können. Ein Stück Holz und ein Stein reichten aus, um sich an jedem Ort das Spielfeld für ‚Himmel und Hölle‘ aufzuzeichnen. Selbst die bunten Murmeln waren für die meisten Familien eine teure Kostbarkeit. Wer eine besaß, hütete sie wie einen Schatz. Es wäre schön, wenn Eltern und Großeltern mit den Kindern in den eigenen Erinnerungen schwelgen und wir viele Familien als Gäste des Aktionstages begrüßen können. 
Bereits im Jahr 1560 dokumentierte der flämische Pater Pieter Bruegel 91 Kinderspiele, von denen die meisten ohne besondere Spielzeuge auskamen. In der Regel wurden alltägliche Gegenstände für das Spiel genutzt und so auch die Tätigkeiten der Erwachsenen nachgeahmt und erlernt.

Auf dem Gemälde „Die Kinderspiele“ aus dem Jahr 1560 stellt der flämischen Maler Pieter Bruegel der Ältere 230 Kinder beim Spiel in 91 Varianten dar. Nicht ganz so viele Spiele aus vergangenen Tagen kann man am 28. Juni von 14 bis 17 Uhr in Schönwalde im Dorf- und Schulmuseum ausprobieren.


Die bunte Welt der Klemmbausteine

Dorf- und Schulmuseum Schönwalde startete zum Internationalen Museumstag mit Sonderausstellung in die Saison

In diesem Jahr haben wir endlich die schon im vergangenen Jahr geplante Sonderausstellung "Die bunte Welt der Klemmbausteine" erüffnet. Der Vorsitzende des Fördervereins ist mit den bekannten Steinen des dänischen Herstellers aufgewachsen. Viele der Exponate in der Ausstellung stammen aus seinem Bestand. Mit Unterstützung des Sohnes kann so der Bogen von Ende der 1970er Jahre bis in die Gegenwart geschlagen werden.
Die Auswahl der Bausätze fiel Vater und Sohn nicht leicht. „Wir hätten beinahe eine Stadt im Keller aufgebaut, statt uns auf das Wesentliche, nämlich die Ausstellung zu konzentrieren“, erzählt Marc Dobkowitz von den Vorbereitungen. Ganz hat ihn die Faszination auch als Erwachsener nicht losgelassen. So gehört auch ein Bausatz aus der Welt von Harry Potter mit 4803 Teilen zur Ausstellung, den sich kaum ein Kind kaufen würde.
Neben der Gesichte der Klemmbausteine des dänischen Herstellers wird auch die neueste Entwicklung in der bunten Welt der Steine dargestellt. Seit 2010 können viele der Klemmbausteine ohne Patent- oder Designschutz hergestellt werden. Seither gibt es immer mehr Anbieter von Bausätzen. Deren Qualität schwankt, aber viele sind tatsächlich besser als das Original. Die Fans der Klemmbausteine sind geteilter Meinung, ob nun der Däne oder andere Hersteller die besten Sets anbieten.
Die Sonderausstellung ist zu den normalen Öffnungszeiten uns an den Aktionstagen zu besichtigen.

Schön im vergangenen Jahr sollte die Sonderausstellung „Die bunte Welt der Klemmbausteine“ gezeigt werden. in diesem Jahr präsentieren wir Modelle aus gut 50 Jahren Geschichte des bekannten dänischen Herstellers und auch anderer Anbieter von Bausätzen aus der Gegenwart.


Museum gehen die Betreuer aus

Dorf- und Schulmuseum fehlen Ehrenamtliche, um öffnen zu können

Der Betrieb des Dorf- und Schulmuseum Schönwalde a.B. ruht vollständig auf ehrenamtlichen Schultern. Nun gehen dem Förderverein die Betreuer aus, die an den 51 Tagen, an denen das Museum von 16 bis 18 Uhr für Besucher öffnet, die Gäste empfangen. Wenn sich niemand findet, droht das kleine Museum an einem Viertel der geplanten Tage geschlossen zu bleiben.
In diesem Jahr haben vier aus dem Team der Betreuer ihren Dienst quittiert. Dafür haben wir Verständnis. Unsere Betreuer sind wie die meisten Mitglieder im fortgeschrittenen Alter und haben teils über Jahrzehnte die Besucher empfangen. Da darf man schon mal kürzer treten. Dass nun gleich vier nicht mehr zur Verfügung stehen und andere die Anzahl ihrer Dienste reduziert haben, kam dennoch unerwartet.
Wir haben jetzt alles daran gesetzt die Lücken im Mai und Juni zu schließen. Fans des Museums können beruhigt sein: Niemand wird schon zum Saisonbeginn am 15. Mai vor verschlossener Tür stehen. Im August und September sieht es aber noch schlecht aus. Das Museum öffnet immer dienstags und freitags von 16 bis 18 Uhr, im Juli und August zusätzlich am Sonntag zur gleichen Zeit.
Wir haben eine Ausstellungsfläche von etwa 180 Quadratmetern im Erdgeschoss der alten Dorfschule, in der wir neben dem Schulalltag auch Handwerk und Leben auf dem Land im ausgehenden 19.Jahrhundert präsentieren. Besucher sind meist Familien oder Großeltern mit Enkeln. Die Einträge im Gästebuch loben die liebevolle Gestaltung, die auch das Anfassen von Exponaten gestattet.
Die Erfahrung zeigt: Die zwei Stunden vergehen meist wie im Flug, auch wenn einmal keine Besucher zu betreuen sind. Auf der Bank vor der Tür des Museums kommt man schnell ins Gespräch mit Passanten oder hat die Muße für ein Buch. Zu den hauptsächlichen Aufgaben der Museumsbetreuer gehören das Kassieren des Eintritts und natürlich die Aufsicht.
Wer Interesse hat, den Betrieb des Museums durch seine Mithilfe weiter aufrecht zu erhalten, und gerne mehr über Ausstellung und Abläufe als Betreuer erfahren möchte, ist herzlich eingeladen das Museum an einem Informationsabend am 13. Mai um 19:30 Uhr zu entdecken sowie Vorstand und andere Museums-Betreuer kennen zu lernen. Wir freuen uns über jedes neue Gesicht und werfen niemand ins kalte Wasser. Trauen Sie sich, für unser kleines Museum aktiv zu werden!

Das Schild möchten wir nicht raushängen müssen, aber noch fehlen dem Förderverein Betreuer, um das Dorf- und Schulmuseum Schönwalde a.B. an 13 Tagen im Juli, August und September zu öffnen. Am 13. Mai um 19:30 Uhr sind Interessierte zu einem Info-Abend eingeladen.


Schönwalder Vereine erhalten 15.800 Euro

Energiegenossenschaft PROKON unterstützt gesellschaftliches Leben

Manch eine Anschaffung übersteigt die finanziellen Möglichkeiten großer wie kleiner Vereine. In der Gemeinde Schönwalde gibt es dann die Möglichkeit eines Sponsorings durch den Windparkbetreiber Prokon aus Itzehoe. Seit 2017 betreibt die Energiegenossenschaft in den Gemeinden Altenkrempe und Schönwalde einen Windpark und hat mit den Gemeinden einen Rahmenvertrag über das Sponsoring des gesellschaftlichen Lebens geschlossen.
Insgesamt rund 15.800 Euro wurden auf Antrag in diesem Jahr an vier Vereine ausgezahlt. Deren Vertreter trafen sich nun, um für die hilfreiche Finanzspritze Danke zu sagen. Bis auf einen hatten sie auch die getätigten Anschaffungen dabei. Mit leeren Händen stand Marc Dobkowitz da. Der Vorsitzende des Fördervereins Dorfmuseum Schönwalde konnte die zwei unhandlichen Vitrinen, unter denen zukünftig Mühlenmodelle geschützt vor Staub präsentiert werden, nicht transportieren. 600 Euro gab Prokon für deren Anschaffung.
Handlicher sind da die 50 Stapelstühle, von denen Andreas Lüchow von der Gemeinschaft Langenhagen im Verband Wohneigentum (ehemals Siedlerbund Langenhagen) im Gepäck hatte. Auf den neuen bequemen und stabilen Stühlen können die Besucher der öffentlichen Veranstaltungen der Gemeinschaft künftig sicher sitzen. Auch bei anderen Veranstaltungen im Dorf haben die Stühle für 1.600 Euro schon gute Dienste geleistet.
„Für die Prokon eG steht eine bürgernahe Energiewende unter dem Motto ‚Energie. Gemeinsam. Leben‘ im Mittelpunkt“, sagt Dr. Henning von Stechow. „Daher kooperieren wir mit den Gemeinden und Unterstützen über den Rahmensponsoring-Vertrag auch die Bürger der Region“, fügt der Vorstandsvorsitzende der Genossenschaft hinzu.
Der Freundeskreis Pfarrhof Schönwalde konnte für 3.600 Euro Bodenschutzmatten in handlicher Wabenform anschaffen. Im Naturerlebnisraum „Historischer Pfarrhof Schönwalde“ schützen sie bei Veranstaltungen die schützenswerte Vegetation. Die insgesamt 100 Quadratmeter Platten, von denen die zweite Vorsitzende Edith Bouman fünf dabei hatte, können auch außerhalb des Pfarrhofes zum Einsatz kommen, um beispielsweise nasse Flächen begehbar zu machen und eine Schlammschlacht zu vermeiden.
Die größte Einzelsumme aus dem Rahmenvertrag erhielt der TSV Schönwalde. Die Anschaffung des Mähroboters für den neu angelegten Rasenplatz am Jahnweg wurde mit 10.000 Euro bezuschusst. 4.000 Euro steuerte der Verein aus eigener Tasche bei. Täglich von fünf Uhr morgens bis am frühen Abend um fünf hält der verlässliche kleine Helfer den Rasen kurz und so die Grasnarbe dicht. Die Kontrolle über den Roboter hat die Vorsitzende des TSV Schönwalde. Auf dem Smartphone von Melanie Lindau laufen alle Statusmeldungen auf. Auch wenn sich der Roboter von fremder Hand gelenkt entfernen sollte, gibt es Alarm. Nach dem Fototermin geht der Roboter aber erst einmal in den Winterschlaf.

Die Vertreter der vier Schönwalder Vereine, die sich in diesem Jahr über ein Sponsoring der Energiegenossenschaft Prokon freuen konnten, zusammen mit den finanzierten Anschaffungen: Edith Bouman (Freundeskreis Pfarrhof Schönwalde a.B., v.l.), Andreas Lüchow, Gerlinde Petersen und Heiko Bünning (Verband Wohneigentum Gemeinschaft Langenhagen), Melanie Lindau (TSV Schönwalde) und Marc Dobkowitz (Förderverein Dorfmuseum Schönwalde a.B.).


Silke Hansen verstärkt Team des Dorfmuseums

Mitglieder wählten neue 2.Vorsitzende

Der Vorstand des Fördervereins Dorfmuseum Schönwalde a.B. ist nach fast einem Jahr ohne 2. Vorsitz wieder komplett. Einstimmig wählten die Mitglieder die Kasseedorferin Silke Hansen zur 2. Vorsitzenden. Die Beisitzer Gisela Hamann, Annegret Lindner und Petra Lühr wurden ebenso einstimmig wiedergewählt wie der 1. Vorsitzende Marc Dobkowitz.
„Ich bin froh, mit Silke Hansen eine ebenso engagierte wie interessierte Verstärkung für die Vorstandsarbeit gewinnen zu können“, äußerte sich Dobkowitz nach der Wahl und hieß die „Neue“ mit einem Blumengruß willkommen. Silke Hansen ist seit vielen Jahren Mitglied im Förderverein, kannte Museumsgründer Hermann Michaelsen noch persönlich und ist mit dessen Enkelin befreundet.
Die Aktivierung des Kontaktes zu dem treuen Mitglied geht auf die Tätigkeit Silke Hansens bei der BQOH Beschäftigung und Qualifizierung Ostholstein gGmbH zurück. An der Altenpflegeschule in Eutin Pulverbeck ist die 53Jährige als Dozentin für Betreuungsassistentinnen tätig und hatte das Museum als Ort für die Abschlussprüfung von drei Teilnehmerinnen der Qualifizierung ausgesucht. Auf dem Weg nach einer Lösung, für die Teile des Museums den Weg nach Eutin antraten, wurde auch die Suche nach Verstärkung im Vorstandsteam zum Thema.
Ein Besuch des Museums war zu dieser Zeit nicht möglich, weil seit Oktober die Handwerker in der alten Dorfschule das Geschehen bestimmten. Die Ausstellungsstücke waren alle zur Seite gerückt, damit eine neue Elektroinstallation verlegt werden konnte. Inzwischen sind die Arbeiten abgeschlossen und Mitglieder des Vereins haben nahezu alle Wände neu gestrichen. Auch die neue barrierearme öffentliche WC-Anlage in den Räumen des Museums wurde fertiggestellt, so dass der Musumsbetrieb wieder komplett aufgenommen werden konnte.

Marc Dobkowitz, wiedergewählter 1. Vorsitzender des Fördervereins Dorfmuseum Schönwalde a.B., begrüßte die Kasseedorferin Silke Hansen als neue 2. Vorsitzende im neuköpfigen Vorstandsteam.


JETZT Blu-ray in DVDs tauschen

Gute Nachrichten für alle, die Probleme mit dem Abspielen der Blu-ray "𝗘𝗶𝗻 𝗥ü𝗰𝗸𝗯𝗹𝗶𝗰𝗸 𝗶𝗻 𝗯𝗲𝘄𝗲𝗴𝘁𝗲𝗻 𝗕𝗶𝗹𝗱𝗲𝗿𝗻 𝗮𝘂𝗳 𝗦𝗰𝗵ö𝗻𝘄𝗮𝗹𝗱𝗲 𝗮.𝗕." haben.
Das Landesfilmarchiv hat den Film von Axel von Koss aus dem Jahr 1955 erneut digitalisiert und uns diese Daten zur Verfügung gestellt. Wir sind daher nun in der Lage als Ersatz für die Blu-ray zwei DVDs bereitzustellen.
Die Probleme beim Abspielen traten nach letzten Erkenntnissen nicht in allen Fällen auf, weil sie im gewählten Videoformat AVI begründet sind. Das Format wird zunehmen von den Wiedergaberäten nicht mehr unterstützt.
Wir bitten diejenigen, die eine DVD mit einem aktuellen Videoformat benötigen, sich bei uns zu melden und eine Versandadresse anzugeben (Email: dorfmuseum-schonewaldet-online.de / Telefon(Anrufbeantworter): 04528-910775).